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Steinpilz - der König des Waldes

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Steinpilz

Auch genannt:

Steinpilz, Steinpilze, Herrenpilz, Steini, Beisserl, Dobberniggl, Dobernikel, Worzel, Weizerl, Dobanickl, Fichtl, Kiefernsteinpilz, Sommersteinpilz, Fichtensteinpilz

Sterne
Palme

Bilder: Exotenfrucht.de

 

BESCHREIBUNG:

VERWENDUNG:

HAUPTINHALTSSTOFFE

Kein Pilz ist so begehrt wie der Steinpilz. Seine majestätische Form und sein wohl intensiver Geschmack, macht den Steinpilz zu einem absoluten Highlight in der Küche. Jedes Jahr im Spätsommer beginnt für viele Sammler die Jagd nach dem Steinpilz. Er hat eine imposante Form mit einem großen fleischigen Hut. Die Farbe des Hutes schwankt zwischen gräulich bis braun. Beim Schnitt des Stieles fällt sofort auf, das diese nicht bläulich wird. Dann ist er auch echt. In den Läden bekommt man meistens nur geschnittene Ware. Das liegt daran, dass man in den früheren Zeiten viele Pilze mit Maden verkauft hatte. Jetzt kann man gleich sehen, das die Ware einwandfrei ist. Leider bieten noch zu wenig Supermärkte und Fachgeschäfte den Steinpilz an. Dabei ist er doch so geschmackvoll. Er riecht leicht erdig, etwas muffig. Aber wenn man mit ihm kocht, ändert es sich gleich. Ein wunderbarer Waldduft mit typischen Pilzaromen. Sehr intensiv im Geschmack und auch sehr dekorativ.

Steinpilze lassen sich wunderbar putzen. Man nimmt dazu einen leicht befeuchteten Schwamm und wischt damit den Hut sauber. Den Stiel kann man mit einem kleinen Küchenmesser bearbeiten. In Scheiben geschnitten lassen sich die Pilze in etwas Öl-Butter Gemisch gut anbraten. Steinpilze lieben etwas Thymian, was den Geschmack nach oben treibt. Zum Schmoren sind sie eigentlich zu Schade. Da empfehle ich getrocknete Pilze. Sie sind sehr intensiv und können beim Schmoren ihren vollen Geschmack entfalten.

Steinpilze sind wie auch schon die Pfifferlinge wahre Vitamin Bomben. Vitamin A, Vitamine B1, B2, B3, B5, B6, B7, B9. Außerdem Vitamin C, Vitamin E und D. Sie haben wenig Kalorien kaum Fett und keinen Zucker. Erstaunlich ist, die Steinpilze haben weniger Wasseranteil als wie Pfifferlinge. Daher auch die Festigkeit und Konsistenz beim Braten.

LAGERUNG UND HALTUNG:

Steinpilze mögen keine Feuchtigkeit. Am besten lagert man Steinpilze in einem trockenen Gefäß im Gemüsefach des Kühlschranks. Dabei sollte man darauf achten, dass die Pilze nicht übereinander liegen. So können sich keine Druckstellen bilden und der Fäulnisprozess hat erstmal keine Chance. Man sollte die Pilze nicht länger als 3 Tage liegen lassen, da sie auch Geschmack verlieren. Steinpilze lassen sich aber auch gut trocknen. Dabei sollte auch geachtet werden, dass sie sich nicht berühren. Ich empfehle keine Tiefkühlung der Pilze. Sie schmecken dann ich mehr und sind eher lederig.

Wann in Deutschland erhältlich ????


 

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