Chayoten - die exotische Kohlfrucht - Exotenfrucht.de

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Chayoten - die exotische Kohlfrucht

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Chayote

Auch genannt:

Chayote, Chayotte, Choyote, Christophene, Christophine, Chayotl, Chuchu, Stachelgurke, Choco, Choko, Kartoffel-ChuChu

BESCHREIBUNG:

HAUPTINHALTSTOFFE:

LAGERUNG UND HALTUNG:

Wenn man sich die Chayote ansieht, weiß man im ersten Augenblick nicht, ist es Obst oder Gemüse. Chayote ist eine eher birnenförmige bis runde Frucht, die zu den Kürbisarten zählt. Sie gibt es in unzähligen Formen und Farben, mit glatter und auch mit runzliger Schale in grün, gelb oder auch in Weiß. In Deutschland habe ich bis jetzt immer nur grüne Sorten gesehen. Im inneren befindet sich ein großer Kern und wenn man die Frucht aufschneidet kommt ein weißer klebriger Saft daraus. Der Geschmack wird stets immer anderes interpretiert. Die einen sagen sie schmeckt nach Zucchini wiederum gibt es welche die erkennen Birne darin. Ich persönlich finde, dass die Chayote nach Blumenkohl schmeckt. Und desto größer die Frucht ist, desto fader schmeckt sie.

Chayoten haben wie alle Kürbisgewächse wenige Kalorien dafür viel Stärke. Chayoten enthalten Kohlenhydrate, Eiweiß, Provitamin A und Vitamin C, sowie Mineralstoffen Kalium, Calcium und Eisen.

Chayoten sind Überlebenskünstler, sie halten locker gekühlt bis zu 4 Wochen durch.

VERWENDUNG:

MEDIZIN:

TIPP:

Das klebrige Fruchtfleisch der Chayote ist sehr unangenehm beim verarbeiten. Man sollte die Frucht immer unter fließendem Wasser schälen. In Salzwasser gegart mit einer Prise Muskat und dann mit brauner Butter überzogen, schmecken Chayoten ausgezeichnet. Man kann sie wohl auch roh verzehren in Salaten usw., aber das habe ich persönlich nie gemacht. Mir schmecken sie gekocht am besten.
In Südamerika und Westafrika bis hin nach Indien, benutzt man Chayoten auch als Viehfutter.

Sie gilt als Diätfrucht weil sie wenige Kolorien hat, aber dafür Vitamine. Man hat festgestellt das Chayoten sich besonders positiv auswirken bei zu hohem Blutdruck.

Sie sollten den Kern der Chayote nicht wegwerfen. Ich z.B. kaufe die Chayote immer im Februar auf Exotenmärkte oder im Asialaden. Den Kern pflanze ich dann in einen Topf. Aus diesem Kern entsteht eine prächtige Pflanze mit riesigen Blättern. Im Mai Anfang Juni setzte ich sie in den Garten an ein Spalier. Ein Kern füllt das ganze Spalier.
Das sollten Sie probieren sie werden daran Freude haben.

Wann in Deutschland erhältlich ????


 

Jan.

Feb.

März

April

Mai

Juni

Juli

Aug.

Sep.

Okt.

Nov.

Dez.

Kenia

                       

Brasilien

                       

Costa Rica

                       
 

  Bernhard schrieb:

 

Diese Frucht hat mein Bruder vor ca. 6 Jahren gepflanzt. Ich selbst habe nun seit 4 Jahren diese Pflanze und ernte 15-20 Früchte pro Stock. Durch geschickte Lagerung im kühlen Keller kann die Frucht bis Mitte März gelagert und gegessen werden. Später wird die Frucht holziger. Einige lege ich mir dann zur Neupflanzung ebenfalls zur Seite. Es muss darauf geachtet werden, dass die Frucht in Papier eingeschlagen wird und im dunklen gelagert wird. Ab Mitte November fangen Sie schon an vereinzelt Wassertriebe zu bekommen, was aber nicht störend ist.
Die Pflanze schmeckt ähnlich einer Kohlrabi, kann aber in verschiedenen Varianten zubereitet werden.
Wichtig ist, dass die Pflanze einen schönen sonnigen Platz bekommt. Nachdem sie die ersten Triebe hat und ca. 1 bis 1,5 Meter hoch ist, muss die Pflanze waagrecht geleitet werden, um Fruchtansätze zu bekommen. Bei einem Normalen Sommer mit Start Anfang Mai werden Ende August die ersten Fruchtansätze kommen und die Erntezeit ist ab Ende September bis vor dem ersten Frost.

In einer Region mit ca. 8 Monaten frostfreier Zeit, ist es möglich die Chayotte anzupflanzen.
Wichtig ist, dass die Pflanze keinen Frost bekommt, ansonsten sind die Früchte nur noch sofort genießbar, aber nicht mehr lagefähig.
PS: zur Info: Die Frucht ist ursprünglich über Kroatien in die Schweiz und dann zu uns gelangt.

Bilder gesendet von Bernhard aus Göfis in Vorarlberg

 

  Bernhard mit Chayoten im TV

 
 

  Heike schrieb:

 

Ich habe diese Frucht auf Madeira gegessen. Sie schmeckt etwa wie Kohlrabi. Die wird nur in Salzwasser gekocht und serviert, nicht schälen. Man kann dort auch Früchte kaufen, sehr preiswert, dann ohne Probleme nach Deutschland mitnehmen. Ich habe auch schon eine Frucht angepflanzt aber bislang noch nichts geerntet.

 

  Stephanie schrieb:

 

Hallöle, ich kenne die o.g. Frucht sehr gut. Seit 2005 wohne ich auf der Azoreninsel Pico und habe eine chayote in meinem Garten. Jedes Jahr, ab Oktober bis Februar, trägt diese eine Frucht sehr, sehr viele Früchte. Um sie in Deutschland anzubauen benötigt man ein Gewächshaus, da sie erst im spätherbst ihre Früchte ausbildet. Wir essen sie zubereitet wie Kohlrabigemüse oder roh als Salat. Ich habe auch schon Kartoffel-ChuChu (so heißt die Frucht auf portugiesisch) puffer gemacht. wie gesagt vielseitig verwendbar, aber nur solange wie es sie gibt. Leider nicht zum einfrieren oder einkochen geeignet, da der Wasseranteil zu hoch ist.

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